Die Herforder Münsterkirche war nicht nur die Urpfarrkirche von Herford, sondern ist auch die älteste und zugleich größte Kirche der Stadt.
Der erste Bau der Kirche war damals aus Holz. Im 9. Jahrhundert wurden diese Bauten des Klosters und der Kirche jedoch durch Steinbauten ausgetauscht. Heute ist der Bau des Kirchsaals unter der jetzigen Kirche nur noch in Resten nachweisbar. Im Jahr 926 wurde Herford von den Ungarn überfallen. Dabei wurden Kirche und Stift aufgrund eines großen Brandes zerstört.
Die Kirche wurde dann später im 10. Jahrhundert erneut aufgebaut. Später (13. Jahrhundert) wurde sie durch die Münsterkirche ersetzt.
Aufgrund der gleich hohen Seitenschliffe wie die Mittelschliffe entsteht eine überwältigende Wirkung des Raumes. Heute findet man viele Kirchen im gleichen Bautyp, die sich den Bau der Münsterkirche als Vorbild genommen hatten. Gleichzeitig hat diese auch einen entscheidenden Beitrag zur Verbreitung der Gotik geleistet.



